Dudelfunk - Definition und Links

"Dudelfunk ist eine abwertende Bezeichnung für ein bestimmtes Sendekonzept der Hörfunksender [...] Die Auswahl der Musik ist speziell auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet, meistens "Adult Contemporary". Die häufig externen Radioberater planen die Playlists nach festgelegten strategischen Vorgaben mit Hilfe von Computerprogrammen. Gängig ist insbesondere die sogenannte Rotation: Hierbei wird ein fester Bestand von meistens 120 bis 150 Musiktiteln immer wieder innerhalb eines bestimmten Zeitraums gespielt. Neue Titel kommen nur in die Rotation, wenn sie einer statistisch gestützten Bewertung durch Hörer unterzogen wurden. [...] Insbesondere ist Dudelfunk durch eine bestimmte Form der Moderation gekennzeichnet. Die Moderatoren bemühen sich um eine hörernahe, meistens ostentativ gut gelaunte Sprache. Die Wortbeiträge sind in erster Linie darauf ausgerichtet, den Hörer auf effektive Weise zu unterhalten oder allgemeine Service-Informationen (Wetter und Verkehrslage) anzubieten." Wikipedia Die oben genannten 120 bis 150 Titel sind beim Privatfunkangebot angeblich obligatorisch. JUMP hat wohl ca. 300, aber auch hier werden Hörerbefragungen durchgeführt. Sputnik hat nach Angaben des Senders ca. 1.000 Titel in der Rotation und das ist wirklich mal eine richtig ordentliche Messlatte. Lest doch hier noch ein paar interessante Dinge zu "Rotation" und "Dudelfunk" aus Hessen oder von Kalkofe zum Thema Formatradio, oder den Artikel "Rettet das Radio" in der Zeit, und das Interview mit Peter Radszuhn von Radio 1

Jingle - "Trauerspiel"

Radio hat ja eher weniger mit Lesen zu tun, und so präsentieren wir heute mit Stolz den ersten offiziellen BISS FM Radiospo(r)t.

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Das ging schnell - biss.fm in der BILD

Knapp "unterm Bruch" (ok.. auf Seite 5) berichtet die BILD-Ausgabe Dresden heute über Biss FM

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Das offizielle Ziel heißt "viele" :-)

Hi Philipp, Du stellst weiter unten in einem Kommentar eine sehr berechtigte Frage, nämlich wieviele Unterschriften wir eigentlich zu sammeln hoffen, und dass Du was von einem Vergleich mit den Hörerzahlen von JUMP gelesen hast. Also, das mit den JUMP Zahlen haben wir eher sehr spontan in einem Interview mit uns selbst rausposaunt, als dass es wirklich unser offizielles Ziel wäre. Das wäre auch etwas sehr vermessen und inhaltsleer, da wir ja NICHT GEGEN JUMP sondern FÜR EIN ALTERNATIVES JUGENDRADIO eintreten. Ich denke, beides kann durchaus auch nebeneinander funktionieren. In Sachsen-Anhalt funktioniert das mit JUMP und Sputnik ja auch. Da dies kein offiziele Petition ist, braucht es auch nicht eine Menge von "X" Stimmen sondern einfach nur ein überzeugendes Ergebnis, was uns das Gefühl gibt, dass wir keineswegs alleine sind mit unserer Forderung nach einem "besseren" Radio und das uns Selbstbewusstsein gibt, lauter und lauter zu werden. JUMP hören übrigens nach Angaben, die ich fand, etwa 250.000 Leute durchschnittlich (in allen drei angeschlossenen Bundesländern), wobei man diesen Zahlen nie wirklich ganz trauen kann, denn diese Zahlen werden ja nur durch Umfragen gemessen. Und da wird viel hochgerechnet und vor allem oftmals von den Sendern versucht zu manipulieren, in dem man sich durch Aktionen so bekannt macht, dass auf die Frage "Welche Sender hörst Du" gerne auch mal der Name des Senders fällt, dessen Moderator am Tag vorher seiner Kollegin live im TV beim Bundesvisionsongcontest in den Busen gekniffen hat. Prompt steigen bei der nächsten Umfrage auch die angeblichen Hörerzahlen. Dazu mehr zu lesen auf Blogmedien, welches sowieso ein zu empfehlendes Blog ist. Aber das nur am Rande, das hat mit unseren Forderungen und mit Jump nu wirklich nichts zu tun. Daher zurück zum Thema: Ganz ehrlich? Ich persönlich würde mir wünschen, dass wir mindestens 2.500 Unterschriften bis Ende Mai sammeln. Wenn uns das nicht gelingt, dann war es nämlich ziemlich für die Katz und wir sind vielleicht wirklich nur so ein kleiner Haufen, denen das Thema noch am Herzen liegt. Wenn uns das (oder mehr) aber gelingt, dann kann man wenigstens über ein egal.wie.scheisse.die.welt.auch.ist.trauerfeier* im Sommer 09 in riesiger Runde nachdenken. Wäre ja auch was. Wir haben uns aber strikt dagegen entschieden, ein offizielles Ziel auszugeben. Die eine hofft auf 5.000, der nächste auf gerade mal 1.000. Eins ist Fakt: Ob 1.004 oder 10.052 Unterschriften, wir werden mit jeder Unterschrift stärker. * Idealerweise am 30.08. zum Geburtstag des verstorbenen John Peel, dessen Leben als Radio DJ großen Einfluß auf meine musikalische Bildung hatte, als ich noch Radio Bremen 4 Hörer war. Da seine Sendung auch bei DT 64 zu hören war und er alles verkörperte, was alternatives Radio ausziechnet (Mut, Geschmack, Toleranz, Engagement, Humor) bin ich schon jetzt dafür, obwohl ich natürlich lieber mehr als 2.500 Unterschriften hätte.

"Verliert afro-amerikanische Musik ihren BISS?"

"Amerikas Black Music war immer die Musik der Unterdrückten. Verliert die afro-amerikanische Musik durch einen schwarzen Präsidenten ihren Biss?" fragt der Rolling Stone in seiner Februar-Ausgabe und gibt damit mal ein Beispiel, wie man Pop&Politik in einem Beitrag interessant verarbeiten kann. Wo ist der Radio-Redakteur in Sachsen, der Public Enemy kennt, oder überhaupt auf Texte achtet? Ich will ein Radio, was Themen wie diese aufgreift.

Radiointerview zu Biss FM

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Nachdem wir gestern aufgrund eines Artikels in der SZ etwas fixer als geplant die Aktion Biss FM gestartet haben, fuehrten wir kurzerhand gestern abend ein kurzes Interview in meiner Radioshow Megabits & hits , von Initiator zu Initiator gewissermassen.

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Biss FM - Es geht los

Wir sind der Meinung, dass wir ein besseres Radio verdienen. Mit dem heutigen Tag beginnen wir, Mitstreiter für unsere Forderungen zu gewinnen. Hier im Newsblog ist Platz, mit uns zu diskutieren, Anregungen zu geben oder auf andere Art und Weise die Aktion zu kommentieren. Außerdem werden wir Euch hier ständig auf dem Laufenden halten über alles, was wir für als relevant für unsere Initiative erachten.