BISS FM 2010-2008 http://biss.fm Most recent posts at BISS FM 2010-2008 posterous.com Sun, 05 Dec 2010 03:40:00 -0800 Traueranzeige http://biss.fm/traueranzeige http://biss.fm/traueranzeige

Traueranzeige

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Fri, 27 Aug 2010 19:44:54 -0700 Offener Brief an den MDR Rundfunkrat: SPUTNIK muss besonders bleiben http://biss.fm/2010/08/27/offener-brief-an-den-mdr-rundfunkrat-denkanstoss-vor-direktorenwahl-%e2%80%93-sputnik-muss-besonders-bleiben http://biss.fm/2010/08/27/offener-brief-an-den-mdr-rundfunkrat-denkanstoss-vor-direktorenwahl-%e2%80%93-sputnik-muss-besonders-bleiben Vielleicht habt Ihr es bei uns oder woanders bereits gelesen oder am eigenen Ohr erfahren: Derzeit gibt es massive, von oben diktierte Umbrüche bei MDR SPUTNIK, die wirklich Besorgnis erregend sind. In kleinem Kreis haben sich daher einige Mitstreiter von BISS.FM entschieden, einen offenen Brief an den MDR Rundfunkrat zu senden, der z.B. die Einhaltung des im Staatsvertrag festgelegten Programmauftrages überwacht und den Intendanten sowie die Direktoren wählt (letzteres zum nächsten Mal im September). Insbesondere im Hinblick auf die anstehenden Wahlen möchten wir die Mitglieder des Rundfunkrats auf einige Punkte aufmerksam machen, die vielleicht so sonst nicht zur Sprache kommen, vor allem aus Sicht der Musikbranche, die ja leider in Mitteldeutschland ohnehin keine allzu große Lobby hat. Der Brief geht Anfang kommender Woche per Post an den Rundfunkrat, wer unterzeichnen möchte schreibe dies in den Kommentaren oder per e-Mail an info@biss.fm Denkanstoss vor Direktorenwahl – SPUTNIK muss besonders bleiben! Sehr geehrte Rundfunkräte des MDR, wenn Ihnen der Schuldirektor eines Gymnasiums erzählte, dass er an seiner Schule Aufsätze und Algebra aus dem Unterrichtsstoff verbannt habe, weil die Mehrheit seiner Schüler in einer Umfrage sich für mehr Sport und Musik ausgesprochen hätten, würden Sie diesem Mann bescheinigen, sein Amt mit dem nötigen Ernst auszufüllen? Wie würden Sie reagieren, wenn die Sächsische Staatsoper in Dresden keine Klassiker mehr aufführen würde, sondern nur noch Arien aus Walt Disney Verfilmungen, nur weil eine Umfrage so mehr Besucher prognostizierte? In beiden Fällen wären Sie – so hoffen wir - entsetzt und würden den gesellschaftlichen Auftrag dieser Häuser in Ihrer Kritik herausstellen. Diesen gesellschaftlichen (und politischen) Auftrag hat auch der MDR! Und daher beobachten wir mit Sorge die aktuellen Entwicklungen bei MDR SPUTNIK. Darf MDR SPUTNIK zu einer belanglosen Popwelle werden? Unserer Meinung nach passiert bei MDR SPUTNIK gerade genau das, was an einer Schule nie passieren dürfte und könnte: Das geistige und kulturelle Niveau eines der aus medienpädagogischer und kulturwirtschaftlicher Sicht besten deutschen Jugendradios wird aufgrund von Umfragen beschnitten, deren Wert für wirkliche journalistische Arbeit deutlich hinterfragt werden muss! Diese Beschneidung enttäuscht nicht nur jeden aufgeschlossenen, neugierigen, weltoffenen und intelligenten Jugendlichen im Sendegebiet, sie hat auch fatale Folgen für die (regionale) Kultur- und Kreativwirtschaft und für das Image Mitteldeutschlands bei entsprechenden Kandidaten. Nehmen wir die regionale Musikwirtschaft: Fast von einem Tag auf den anderen wurde bei SPUTNIK die musikalische Vielfalt in der Hauptsendezeit drastisch zusammengestaucht. Bekannte Titel wiederholen sich plötzlich permanent, während neue Titel und so genannte Independentkünstler im Gegensatz zu früher kaum noch eine Rolle spielen. Je mehr sich aber die Musikauswahl nach den Ergebnissen von Umfragen richtet, desto logischer ist es, dass nur Musik der Global-Player im Musikbusiness mit entsprechendem Marketingbudget gespielt wird. Denn wie soll ich mir in einer Umfrage Musik wünschen, die ich vorher noch nie (z.B. in TV- oder Radio- Sendungen) gehört habe? Es ist vielen nicht bewusst, aber es gilt die Faustregel, dass für eine Minute Sendezeit im öffentlichen Rundfunk ca. fünf Euro über die GEMA an die Urheber (Musikverlag, Komponist, Texter) und ausführenden Künstler (Labels, Produzenten, Musiker) ausgeschüttet werden. Somit unterstützt die neue Ausrichtung bei SPUTNIK finanziell nur noch die Global Player, die ihre Interpreten durch Fernsehauftritte, Printanzeigen und Promotiontourneen bekannt machen können. Für engagierte, talentierte und vor allem regionale Akteure der Musikwirtschaft war SPUTNIK eine der letzten Möglichkeiten, bekannt zu werden und Einnahmen zu erzielen. Beides ist im Internet noch lange nicht auf gleichem Niveau möglich! Eine Quotenkuh reicht! Zwei sind unverantwortlich! Mit dem Format JUMP leistet sich der MDR bereits einen Sender, der sich ganz offenbar nicht nach Inhalten oder Werten sondern allein nach Reichweite und Quoten ausrichtet. Die bekannte und weitläufig akzeptierte Begründung dafür ist, dass der MDR die Werbeerlöse von JUMP nutzt, um die Arbeit der Anstalt im Bereich der Kultur (Figaro), der Information (MDR Info), des Lokalfunks (MDR Sachsen) und der Jugend (SPUTNIK) zu finanzieren. Mit welchen Argumenten will (und vor allem darf) der MDR sich jedoch zwei Sender leisten, die in der Hauptsendezeit stetig rotierende Popmusik liefern und deren Informationsgehalt sich nicht von privaten Anbietern unterscheiden? Das ist unverantwortlich! Unverantwortlich gegenüber den privaten Stationen sowie den aufgeschlossenen, lernwilligen und neugierigen Jugendlichen und unverantwortlich gegenüber der (mittel)deutschen Kreativ- und Kulturwirtschaft. Für welche Werte steht der MDR? Was sind die Werte, die man mit dem MDR verbinden soll? Einheitsbrei und Niveaulosigkeit? Kulturelle Armut und Ignoranz gegenüber dem Bildungsauftrag? Innovationslosigkeit? MDR SPUTNIK stand für das Setzen von Trends, für Innovation, das Entdecken neuer Musik und engagiertes Auftreten gegen Rechtsextremismus. MDR SPUTNIK hat dadurch deutschlandweit bei jungen Menschen einen sehr guten Ruf und könnte als Imageträger bei Ausweitung auf UKW-Frequenzen in Thüringen und Sachsen, wo sich im Gegensatz zu Sachsen-Anhalt mehr Kreativzentren befinden, ein wirklich entscheidendes Argument dafür liefern, hier zu studieren oder zu arbeiten. Aber welchen Anreiz schafft ein Sender, der sich nicht von anderen unterscheidet? Bitte denken Sie darüber nach, wenn Sie Ende September die neuen Direktoren des MDR wählen! Entscheiden Sie so, dass Sie auf die Inhalte der Sender stolz sind und nicht auf deren Reichweite bzw. denken Sie an die Reichweite, die durch diese Programmänderung endgültig verbaut wird; Denn mit diesem Einheitsprogramm wird eine Ausstrahlung via UKW in Sachsen und Thüringen endgültig zunichte gemacht!

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Thu, 19 Aug 2010 08:36:11 -0700 Sputnik: Rätselraten ums Programm - Gastbeitrag von Christian Schubert http://biss.fm/2010/08/19/sputnik-ratselraten-ums-programm-gastbeitrag-von-christian-schubert http://biss.fm/2010/08/19/sputnik-ratselraten-ums-programm-gastbeitrag-von-christian-schubert Tausend Dank an Christian Schubert für die Zusendung dieses spannenden Beitrags zur aktuellen Diskussion um MDR Sputnik, also dem Sender, dessen Fehlen in Sachsen unsere Aktion ja erst nötig gemacht hat. Wenn ich es richtig lese, dann befürchtet Christian zwischen den Zeilen sogar, dass Sputnik eventuell mittelfristig komplett eingestampft werden könnte. Das wäre natürliuch eine totale Katastrophe und das endgültige Armutszeugnis des MDR! Mit ein wenig mehr Wortanteil wird aus JUMP ja noch lange kein Sender, der irgendwelche Werte kommuniziert oder darstellt oder nur Ansatzweise an z.B. Radio 1 ran kommt. Mit ein wenig mehr Wortanteil würde aus JUMP vieleicht sowas wie N-Joy (NDR) und Nordlichter wissen, das St. Peter Ordning und Mallorca auf dem Äther manchmal noch näher beieinander sind als sowieso schon... Genug eingeleitet, hier der Beitrag: .............................................................................. Sputnik: Rätselraten ums Programm Ein Gastbeitrag von Christian Schubert .............................................................................. Seit einigen Wochen glauben zumindest einige Sputnik-Hörer, ihr Programm tagsüber nicht wiedererkennen zu können: die Musikfarbe habe sich verändert, hin zu dem, was man vom privaten Popfunk kennt. Es gäbe außerdem mehr Wiederholungen - eben genau dieser Mainstream-Nummern. Ende Juli gingen die ersten Hörer an die Öffentlichkeit, zwecks Reality- Check ihrer Wahrnehmungen - sie lösten weitere Wortmeldungen aus. Inzwischen scheinen weitere Fakten geschaffen worden zu sein. Hörer berichten, die Sendung "360°" am Sonnabend wäre eingestellt worden. Zumindest in der Programmübersicht taucht sie tatsächlich nicht mehr auf. "360°" war eine Sendung mit hohem Wortanteil, in der unter anderem Korrespondentenberichte aus dem Ausland gesendet wurden, gerne zu bestimmten thematischen Schwerpunkten. Weiterhin wurde von einem Hörer berichtet, daß die English News entfallen wären. Sprecherin Kira findet man nicht mehr auf der Onlineplattform mysputnik.de, auf sputnik.de sind aber sowohl die Sprecher als auch die English News noch verzeichnet. Sputnik selbst schweigt bislang zu allen Vorgängen, nur eine Rechtfertigung der hohen Musikrotation gab es - und die hätte auch vom Privatfunk stammen können. Sie liest sich wie das, was üblicherweise von Beratern diktierte Programme absondern, wenn sie denn mal etwas absondern. Parallel - und dadurch wird die ganze Sache pikant - wurde berichtet, Jump wäre inhaltlich aufgebohrt worden. Gibt es da etwa Zusammenhänge? Bei der letzten Media Analyse konnte sich Sputnik über einen durchaus deutlichen Zuwachs an Hörern freuen - eigentlich ein Grund, ein bestehendes Konzept beizubehalten und bestenfalls behutsam weiterzuentwickeln. Bei Jump hingegen geht es seit Jahren nur noch langsam, aber stetig bergab. Sollte da beim MDR endlich jemand aufgewacht sein, aber die falschen Schlüsse gezogen haben? Die nahe Zukunft wird uns möglicherweise Änderungen bringen, vielleicht auch Änderungen in der mitteldeutschen UKW-Landschaft. Ob es dabei außer Verlierern (nämlich denen, die Sputnik als wohltuend im Vergleich zum aggressiven, dumpfen, inhaltsleeren Jump gesehen haben) noch etwas anderes geben wird, darf durchaus bezweifelt werden. Die Unfähigkeit des MDR, analog des RBB intelligente Programme jenseits von Klassik anzubieten, zieht sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der Anstalt. Wer erinnert sich noch an MDR Life, das in einem damals einmaligen Vorgang wegen "irreparabler Imageschäden" eingeschläfert werden mußte? Es bleibt also spannend im medialen mitteldeutschen Sommerloch 2010. Und falls es dann doch kaum jemanden interessieren sollte, kann getrost davon ausgegangen werden, daß Hörfunk im MDR-Gebiet bereits ausschließlich als belanglose, beliebige Dutzendware gesehen wird und niemanden mehr aus der Reserve lockt. Die Zeiten, als eine Abschaltung von Jugendradio DT64 an einem naßkalten Septemberabend spontan tausende Menschen auf die Straße brachte, sind halt 20 Jahre her. P.S. Inzwischen die Bestätigung aus Rundfunkkreisen: die "Hörerforschung" hätte ergeben, daß Wortsendungen unerwünscht sind. English News und "360°" sind damit entfallen und der Wortanteil wird auch ansonsten zurückgeschraubt. Mehr Hits fürs Volk... das hätten sie auch auf allen anderen Frequenzen haben können.

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Mon, 24 May 2010 15:14:36 -0700 Erfolgreiche Nachhilfe auf der (Pop Up Leipzig http://biss.fm/2010/05/24/erfolgreiche-nachhilfe-auf-der-pop-up-leipzig http://biss.fm/2010/05/24/erfolgreiche-nachhilfe-auf-der-pop-up-leipzig Wir bedanken uns bei der (Pop Up Leipzig und allen, die den sächsischen Radiosendern bisher mit ihren Empfehlungen bzw. ihrer Musik Nachhilfe geben wollen. Die Materiallieferung vom (Pop Up-Wochenende am 7. und 8. Mai 2010 umfasst: lost.minds – www.myspace.com/lost.minds (Jena/Berlin) Kein Bock auf Nazis – www.keinbockaufnazis.de (Deutschland) Standek – www.myspace.com/standek (Saalfeld/Jena/Dresden/Leipzig) The Hi-Fly Orchestra - www.myspace.com/thehiflyorchestra (München) Pinksnotred – www.myspace.com/pinksnotred (Mainz) Polska Roots – www.myspace.com/eastblokmusic (Berlin) Dufferpit – www.myspace.com/dufferpit (Dresden/Leipzig/Berlin) Balkangrooves – www.myspace.com/eastblokmusic (Berlin) Omaha Records - www.omaha-records.de (Deutschland) Herr Hund – www.myspace.com/herrhund (Münster) Waggle-Daggle-Label – www.myspace.com/waggledaggle (Berlin/Freiburg) Godot – www.myspace.com/enattendantgodot (Braunschweig) Julian Gerhard – www.myspace.com/jonaskoehl (Münster) A5 Richtung Wir – www.myspace.de/a5richtungwir (Freiburg/Karlsruhe/Stuttgart) _pappmaché – www.myspace.com/pappmaschee (Hamburg) Selah Sue – www.myspace.com/selahsuemusic (Belgien) Wortfront – www.myspace.com/wortfront (Berlin) Grete Fisch – www.myspace.com/gretefisch (Sachsen) Novu – www.myspace.com/novumusic (Leipzig) Uriko – www.myspace.com/urikomusic (Aue/Bamberg/Dresden/Jena/Leipzig/München) Tempomatador – www.myspace.com/tempomatador (Kassel) Kommando Elefant – www.myspace.com/kommandoelefant (Österreich) Swim – www.swim-music.de (Berlin) Mikrokleinstgarten – www.myspace.com/mikrokleinstgarten (Dresden) Asuryan – www.myspace.com/asuryanband (Deutschland) Detector.fm Akustik Sessions – http://detektor.fm (Leipzig, www) Elektroboys – www.myspace.com/elektroboys (Deutschland) SweetHome Records – www.sweethomerecords.com (Limbach-Oberfrohna) Freddy Fischer and His Cosmic Rocktime Band – www.freddyfischer.de (Berlin) Bobby Pins and The Saloon Soldiers – www.myspace.com/bobbypinsandthesaloonsoldiers (Sachsen) Crashing Dreams – www.myspace.com/thecrashingdreams (Leipzig/Süssen) Neerström – www.myspace.com/neerstroem (Hannover) Meniak – www.myspace.com/meniakmusic (Chemnitz/Dresden/Markneukirchen/Jena/Nürnberg) Stalin vs. Band – www.myspace.com/stalinvsband (Dresden) The Who The What The Yeah – www.myspace.com/twtwty (Wien/Österreich) Ship Of Ara – www.myspace.com/shipofara (Essen) Suralin – www.myspace.com/suralinmusik (Hohenstein-Ernstthal) Phantom Stars – www.myspace.com/phantomrockstars (Leipzig) Return To Peeze – www.myspace.com/returntopeeze (Deutschland) Symbiont-Music - www.myspace.com/symbionts (Berlin) Mjuix – www.myspace.com/mjuix (Leipzig) Aus Zeitgründen ist noch unklar, wann wir die Musik ins Radio bringen (irgendwann im Juni) - Ihr könnt die Aktion deshalb weiterhin unterstützen, indem Ihr uns Eure Musik bzw. Wunschlieder schickt, die unbedingt einmal in sächsischen (Jugend)Radiosendern gespielt werden sollen, es aber bisher nicht in die Rotation geschafft haben. Alle Infos zur Aktion findet Ihr hier.

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Mon, 17 May 2010 07:02:49 -0700 Hoffnungsschimmer oder schlechter Witz? JUMP ist Medienpartner des MELT-Festival http://biss.fm/2010/05/17/hoffnungsschimmer_oder_schlechter_witz http://biss.fm/2010/05/17/hoffnungsschimmer_oder_schlechter_witz Das Line Up des Melt Festival und die Rotation auf MDR JUMP könnten innerhalb der Popwelt kaum weiter auseinander sein. Massive Attack. Goldfrapp, DJ Shadow, Jónsi, Shout out Louds, Booka Shade, Kings of Convenience, Kele, Turbostaat, Blood Red Shoes, Saalschutz, Beta, Ellen Alien, Matthias Tanzmann, The XX, Get Well Soon, Ja, Panik, Tiefschwarz und und und, wann bitte lief denn so was zuletzt im Hauptprogramm von JUMP? Umso erstaunlicher also, daß der öffentlich-rechtliche Spaßfunk JUMP plötzlich als Medienpartner des Festivals auftaucht und die Frage stellt sich: Ist das ein Hoffnungsschimmer? Haben die Verantwortlichen bei JUMP unsere angekündigte "Musiknachhilfe" vielleicht selber in Angriff genommen und ihre Redakteure zum "Indie-Seminar" Melt geschickt? Erwartet uns demnächst ein musikalischer Richtungswechsel mit mehr Bandbreite, mehr Abwechslung, mehr Tiefe, mehr Indie und somit auch einer deutlichen Abgrenzung von den Privaten? Oder ist eher andersrum zu erwarten, daß die Ausrichter des MELT Festivals demnächst mehr auf das typische Liquido hörende JUMP Publikum zielen und auch dieses Festival dem Mainstream-in-Mallorca Syndrom anheim fällt? Oder ist es einfach nur ein strategischer Schuss in den Ofen? Bei der Vorstellung, daß das berüchtigte JUMP Promotion Team mit seinen Pumuckl-Perücken und den grünen Overalls über das Festival hoppelt, welches als eins der letzten unabhängigen Events mit Seele und Herzblut durch die faden Festivalgewässer schippert, wird mir irgendwie ganz anders.. Was denkt Ihr darüber? Wie soll man diese Medienpartnerschaft deuten?

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Wed, 05 May 2010 12:24:17 -0700 Newsletter: Petition abgelehnt - Die DEMO-Demo "Musiknachhilfe" - Festivaltickets gewinnen http://biss.fm/2010/05/05/biss-fm-fahrt-zur-pop-up http://biss.fm/2010/05/05/biss-fm-fahrt-zur-pop-up Hallo zusammen, es gibt einige nicht so schöne Nachrichten und einige Trostpreise...... ZUR PETITION: Nachdem wir Anfang März noch verkünden mussten, dass auch nach 9 Monaten nur ein Posteingangsstempel auf unserer Petition für ein besseres Radio prangt, erhielten wir mittlerweile tatsächlich eine Art Ablehnungsbescheid vom Landtag mit der knapp zu fassenden Aussage, in keinem der genannten Punkte zuständig zu sein. Es gäbe eben keine Frequenzen, der MDR Rundfunkrat müsse sich um JUMP und die Überprüfung der nötigen Anforderungen seitens des Rundfunkstaatsvertrages kümmern und Förderprogramme für nichtkommerzielle Radioprojekte seien Aufgabe der SLM. Wir hatten schon gehofft, dass wir zu Gesprächen geladen werden und es zu einer öffentlichen Diskussion im Landtag um die Situation der Radiolandschaft für Jugendliche in Sachsen kommt. Nachlesen könnt Ihr das Schreiben des Petitionsausschusses hier DIE "DEMO-Demo": MUSIKNACHHILFE FÜR JUMP & NRJ - JETZT GÄSTELISTENPLÄTZE FÜRS ORANGEBLOSSOMSPECIAL GEWINNEN Aufgeben gilt nicht und deswegen versuchen wir jetzt mal, mit den Sendern in Dialog zu treten, die bereits da sind... Wir riefen ja bereits dazu auf, dass jede Band, jeder Produzent, jedes Label aus Sachsen bei uns CDs einreichen kann, die wir dann hoffentlich in möglichst großer Gruppe kurz vor den Ferien in Form einer DEMO-Demo zu genannten Sendern bringen, ganz einfach, um zu zeigen, was für musikalisches Potential in Sachsen steckt, das es leider nie in die Radiorotation schafft. Dazu nehmen wir auch am 7. und 8.5. an der (Pop Up – Messe in Leipzig teil und treiben dort die Aktion „Musik-Nachhilfe für NRJ und JUMP“ noch einmal so richtig an. Aber auch andere sachdienliche Hinweise, welche Musik Euch in den aktuellen Rotationen der regionalen Radiosender fehlt, sind erwünscht. Da wir es erst im Juni schaffen, die CDs an die Sender zu übergeben, könnt Ihr gerne auch noch bis dahin Eure Musik einsenden. Also bringt Eure Musik zu unserem Stand auf der (Pop Up, wir bringen sie ins Radio! Alle Infos zur Aktion hier Übrigens: Unter allen Musiklieferanten, die bis zum 15. Mai bei uns Musik einreichen, verlosen wir zwei Gästelistenplätze für das supernette Festival ORANGEBLOSSOMSPECIAL, wo vom 21. - 23. Mai unter anderem William Fitzsimmons, Kante sowie Savoy Grand am Start sein werden! Und auch die wunderbaren Garda aus Dresden! Die Ergebnisse vom ersten Radiostammtisch liefern wir Euch in Kürze nach, aber auch auf Seiten der Radiomacher tut sich was!

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Sat, 17 Apr 2010 13:43:38 -0700 Das Schweigen im sächsischen Walde http://biss.fm/2010/04/17/das-schweigen-im-sachsischen-walde-apollo-auf-die-halde http://biss.fm/2010/04/17/das-schweigen-im-sachsischen-walde-apollo-auf-die-halde Apollo hat tatsächlich ernst gemacht. Um Geld allein kann es da wirklich nicht mehr gehen. PM von ColoRadio zur angedrohten und heute erfolgten Abschaltung der freien Radios in Sachsen.
Das private Klassikradio Apollo hat am Mittwoch (14.4.) angekündigt, die freien Radios Sachsens zum Samstag den 17.4. abschalten zu lassen. Mit diesem Schritt soll die sofortige Zahlung der anteiligen Sendekosten erzwungen werden. Apollo verstößt damit gegen geltendes Rundfunkrecht. Es existiert aber kein rechtskräftiger Vertrag mit Apollo, mit dem diese Zahlung abgesichert wäre. Unser Rechtsanwalt hat in den vergangenen Monaten immer wieder Vorschläge an Apollo gesendet – es kam nichts zurück. Es ist uns nicht möglich, eine solche Zahlung städtischer Gelder ohne Vertrag und ohne jegliche Rechtsgrundlage zu verantworten, zumal diese noch gar nicht freigegeben wurden. Schliesslich erbringt Apollo weder eine Leistung für coloRadio noch existiert eine Vertragsbeziehung. Von den freien Radios gemachte Vertragsvorschläge zur Klärung der Situation wurden von Apollo abgeblockt. Trotz der inzwischen sichergestellten Finanzierung von 2 der 3 sächsischen freien Radios für dieses Jahr hat sich Apollo zu einem konfrontativen, erpresserischen Vorgehen entschlossen, damit eine rechts- und zukunftssichere Lösung torpediert und alle Menschen brüskiert, die sich für eine politische Lösung des Problems eingesetzt haben wie z.B. den Dresdner Stadtrat. Gleichzeitig wird mit der Abschaltung der freien Radios eine der Errungenschaften der friedlichen Revolution 1989 vernichtet und die unbezahlte Arbeit unzähliger ehrenamtlicher RadiomacherInnen in den letzten 20 Jahren mit Füßen getreten. Daher fordert coloRadio die Betreiberin von Apollo – die Sächsische Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co. KG auf, von Ihrem geplanten Vorgehen abzusehen. Gleichzeitig hoffen die sächsischen freien Radios weiter auf politischen Lösung für die Finanzierung ihrer jährlichen Sendekosten von 40.000 € aus GEZ-Gebühren, wie es in anderen Bundesländern üblich ist. Dazu gibt es am 3. Mai um 10.00 Uhr eine öffentliche Anhörung im sächsischen Landtag in Dresden. Alle Interessierten sind eingeladen, dorthin zu kommen
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Sun, 11 Apr 2010 19:06:46 -0700 Radio-Stammtisch von Campusradio & BISS.FM http://biss.fm/2010/04/11/radio-stammtisch-von-campusradio-biss-fm http://biss.fm/2010/04/11/radio-stammtisch-von-campusradio-biss-fm Liebe aktiven Radiomacher und Podcaster aus Dresden, Sachsen und der Welt, wie bereits im letzten Newsletter angekündigt, haben einige Aktive aus Dresden einen "Radio-Stammtisch angeregt. Der Stammtisch will/soll die Radio- und Podcastproduzenten in Dresden (und Sachsen) vernetzen, eventuell BISS.FM als Plattform für Radiomacher in Sachsen weiter entwickeln oder eine neue Plattform aufsetzen und diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Situation der Radiomacher zu verbessern bzw. welche Probleme die einzelnen Akteure haben. Es geht wirklich nur um die Bedürfnisse der Macher, nicht der Hörer (die aber im Zweifel auch hoffentloch profitieren :-) Freundlicherweise hat sich das Team vom Uni/Campusradio Dresden bereit erklärt, diese Treffen in ihren neuen Räumlichkeiten durchzuführen. Wie oft dann später Bedarf besteht (wöchentlich, monatlich) wird sich zeigen. Das erste Treffen findet sehr kurzfristig am DIENSTAG, DEN 13.04. statt. Wir treffen uns um 19:Uhr im Büro -> Wohnheim: Fritz Löffler Strasse 16 (direkt an Haltestelle Reichenbachstrasse), -> Nebeneingang, Klingel 341 Themen sind u.a. - Kurze Einführung zum Stand von BISS.FM (Sebastian) - Kurze Einführung zum Stand vom Uniradio (Tobi) - Überblick der Teilnehmer und Bestandsaufnahme weiterer Radio/Podcast-Angebote in Dresden - Campusradio plant intensiven Relaunch (Name / Strukturen) - Kann dies eventuell eine Möglichkeit sein, ein größeres neues Projekt zu starten? - soll/kann BISS.FM als Plattform der Macher genutzt werden? - Wie kann eine solche Netzwerk-Plattform strukturell aufgebaut sein? Bitte schickt eine kurze Mail an sebastian@biss.fm, um euch anzumelden. Kostet natürlich nix, Getränke sind aber selber mitzubringen..

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Sun, 11 Apr 2010 15:11:07 -0700 Sputnik in Farbe: "Die-Sendung-wo-noch-keiner-wissen-darf" http://biss.fm/2010/04/11/sputnik-in-farbe-die-sendung-wo-noch-keiner-wissen-darf http://biss.fm/2010/04/11/sputnik-in-farbe-die-sendung-wo-noch-keiner-wissen-darf Klingt spannend: Felix Huegel schreibt über ein neues Projekt auf Sputnik "Ab 18. April wird es sonntags von 14 bis 18 Uhr eine Community-Show namens Buntfunk geben - die mySPUTNIK am Sonntag ersetzen wird. Buntfunk ist gleichzeitig Radio- und Online-Fernsehsendung. Die Schwierigkeit: Sie muss im Radio wie eine Radiosendung wirken, im Internet wie eine Web-TV-Show. Vier Kameras zeichnen die Sendung aus dem einer Küche nachempfundenen Studio auf, moderiert wird sie von Andrea Alic." Das Dresdner TwitnRoll-Radio hat ja duchaus vorgemacht, wie so ein Community-Radio im Kleinen funktionieren kann. Der Dialog mit den Hörern läuft sehr persönlich und in Echtzeit via Twitter, Chat, Facebook und Telefon, die Webcam zeigt das lebendige "Studio" (ein typisches Büro eines Kreativen), in dem immer wieder auch unerwartet Besucher aufkreuzen. Lokale Bands und Producer werden gespielt und sogar live präsentiert, die Themen im sozialen Netzwerk gemeinsam er- und ausgearbeitet. Ähnlich stelle ich mir das auch jetzt bei BUNTFUNK vor, wundere mich nur ein wenig über den seltsamen Starttermin 18. April, denn da beginnt ja schließlich die Zeit, wo man eher den Sonntag wieder draußen verbringt, ein Start im Herbst hätte sicher noch mehr Zugkraft gehabt. So, again, boys & girls in Sachsen: it´s up to you: Werdet Communitymitglieder, werdet Fans auf Facebook, verschafft Euch Gehör und zeigt den Machern beim MDR, daß wir für unser GEZahltes Geld innovativen und ansrruchsvollen Jugendfunk erwarten und kein "JUMP around lie Hampelmann".

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Wed, 24 Mar 2010 13:20:10 -0700 Antwortschreiben des Petitionsausschuss http://biss.fm/2010/03/24/antwortschreiben-des-petitionsausschuss http://biss.fm/2010/03/24/antwortschreiben-des-petitionsausschuss Zum Lesen bitte Bilder anklicken! Detaillierte Kommentare von uns zur Antwort vom Petitionsausschuss folgen später mit einer offiziellen Stellungnahme auch gegenüber der Presse! Grundsätzlich darf man zusammenfassen, daß die Landesregierung sich in den meisten Fällen nicht für zuständig hält und sich zum Thema "verfügbare Frequenzen und verkürzte Ausschreibungen wegen anstehender Digitalisierung" nur sehr vage bzw. gar nicht äußert. Wir haben - ehrlich gesagt - nicht wirklich unbedingt mit einem anderen Ergebnis gerechnet, aber durchaus auf eine persönliche Anhörung gehofft oder eine Behandlung durch die Fachgremien statt das wir nur dieses Antwortschreiben vom Ausschuss selbst zurück bekommen! Über 3.500 Unterzeichner sind ja keine verrückte Freaktruppe! Nun denn, natürlich wird das nicht bedeuten, daß BISS.FM sich nicht weiter einsetzt für besseres Radio in Sachsen! So wie es derzeit aussieht, wird BISS.FM sich in zwei Arbeitsgruppen 1. Für die "Kleinen" einsetzen! sprich, auf BISS.FM eine Plattform interessierter Podcaster und Radiomacher entwicklen, über das man die Programme, aller sächsischer (und befreundeter) Radiostreams erfahren kann und per Twitter & Co auf Porgramme hingewiesen wird usw.. Hierzu bildet sich wie im letzten Newsletter erwähnt eine eigene Arbeitsgruppe - Interessenten melden sich weiterhin gerne jederzeit! 2. die Großen "bearbeiten" sprich, eine Arbeitsgruppe aufbauen, die sich konstruktiv mit dem MDR (aber auch den privaten Sendern) auseinandersetzen wird! Die Frage ist einerseits, ob es nicht doch Lösungen und Wege für eine Programmreform beim MDR gibt, die die 4 verfügbaren Frequenzen (siehe unten) "besser" nutzt! Zum Beispiel, in dem MDR FIGARO und MDR INFO zu einem Kultur- und Informationssender zusammen geführt werden! Immerhin gibt es mit Deutschlandradio und Deutschlandfunk Kultur bereits zwei andere sehr Kultur- und Informationshaltige Sender für Erwachsene via UKW. Oder ob man aus JUMP und SPUTNIK nicht einen Sender machen kann, der sich an Radio 1 orientiert! SPUTNIK selbst könnte dann als reiner Internetsender ja noch risikofreudiger und experimenteller arbeiten! Unsere Ziele heißen immer noch: Mehr Vielfalt, mehr Anspruch, mehr Niveau, mehr Engagement für die regionale Kreativwirtschaft! Die derzeitige Situation ist scheiße! Und wenn die Landesregierung nichts ändern kann, dann müssen es am Ende die Sender tun...?!?!?! [caption id="attachment_808" align="alignleft" width="768" caption="Petitionsantwort_1"]
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[/caption] [caption id="attachment_810" align="alignleft" width="768" caption="Seite 2"]
Media_httpbissfmwpcon_ohjdb
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Thu, 18 Mar 2010 22:22:22 -0700 Hau bloß App! Gedanken über den Umgang des öffentlich rechtlichen Rundfunks mit Jugendlichen http://biss.fm/2010/03/18/hau-app-gedanken-uber-den-umgang-des-offentlich-rechtlichen-rundfunks-mit-jugendlichen http://biss.fm/2010/03/18/hau-app-gedanken-uber-den-umgang-des-offentlich-rechtlichen-rundfunks-mit-jugendlichen Ein bewusst eher plakativer Beitrag zum Thema "öffentlich-rechtlicher Umgang mit Jugendlichen", den ich ungefähr so wie er hier steht vor "politischen Vertretern" (Bekanntenkreis der Familie) bei einem eher inoffiziellen Treffen vortragen durfte/wollte/konnte. Der Text muss ja nicht auf meinem PC versauern. Wundert euch also nicht über die Sprache an der einen oder anderen Stelle, die Zuhörer waren alle NOCH ÄLTER als ich! Und zwar wesentlich :-) Es ging hier weniger um BISS.FM als um die Frage, was der öffentlich rechtliche Rundfunk denn für die Zielgruppe der 13-17jährigen tut, insbesondere im TV. .......... Sehr geehrte Damen und Herren, es war auch 1987, also als ich 14 war, nicht entspannend, Jugendlicher zu sein. Pickel waren nicht wirklich seltener als heute und die Annahme „ohne Markenjeans keine Chance bei den Mädchen“ galt genauso wie heute. Und die Alten haben damals genauso über die Jugend geschimpft wie heute und bei den alten Wikingern. Nur wurde das Gezeter gegen „die Jugend“ im Lauf der letzten Jahre durch wahre Hetzkampagnen der Medien derart aufgeputscht, dass man als unbeteiligter Kinderloser zwangsläufig fürchten muss, es gäbe nur noch hyperaktive, ausländische oder faschistoide, spielsüchtige Säufer: Brutal, respektlos und ohne jeden Glauben an eine Zukunft. Dabei sind es doch gerade die Medien, die die 13 – 17jährigen alleine lassen mit einer Monokultur aus Kommerz und - Entschuldigung - Quatsch. Und insbesondere die öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten beschuldige ich in diesem Zusammenhang der fahrlässigen Unterlassung jugendgerechter Angebote. Denn während Kindern bis 13 Jahren in den Medien ungefähr fast so viel Beachtung geschenkt wird wie erwachsenen Volksmusik- und Karnevalfans, wird der Pubertierende in eine mediale Zwangsjacke der privatwirtschaftlichen Dummheit gesteckt, die unser Land eindeutig nicht als die Bildungsnation präsentiert, die wir uns nach wie vor herbeireden. Das gilt insbesondere für TV. Kindern wird mit dem Kinderkanal (Kika) ein eigener öffentlich-rechtlicher TV-Kanal geboten. Dieser bietet größtenteils wirklich sehr gut gemachtes, kindgerechtes Fernsehen. Dazu kommen am Wochenende Kinderfilme und –sendungen in den Hauptprogrammen und in den Dritten, vom Sandmann bis zur Sendung mit der Maus. Komischerweise erwarten all die Bildungsweisen bei ARD und ZDF offenbar, dass sie damit bis zum 12. Lebensjahr Tagesschaugucker und Spiegelabonnenten herangezüchtet haben, denn danach kommt: Nichts! Absolut gar nichts. Jedenfalls nichts altersgerechtes. Wer vier Jahre lang LOGO gesehen hat, also die Nachrichtensendung des Kinderkanals, der ist reif für die Tagesschau? Ich bezweifle das! Stattdessen wird der Jugendliche zwangsläufig ins Reich der privaten Sender und einem Mix aus „Deutschland sucht den nächsten Trottel“ und Werbung gedrängt. Weder auf ARD oder ZDF noch den vielen Ablegern findet sich ein Sender, der sich konsequent zur Aufgabe macht, Jugendliche mit anspuchsvollen Inhalten zu versorgen. Die wollen es doch nicht anders, hör ich es rufen? Hat das denn irgendjemand je versucht, herauszufinden? Gilt das wirklich für alle? Es gibt so unendlich viele Sorgen und Nöte unter Jugendlichen: Sexualität, Berufsauswahl und Karrierechancen, Ausländerfeindlichkeit, Gruppenzwänge, Alkohol und Drogen, schulischer Druck und Probleme im Elternhaus, Handy-Schulden, Existenzängste, Hartz4, Bundeswehr, Cybermobbing, politische Unsicherheit. Überall in der Welt sind diese Probleme im Grunde gleich! Und nicht zuletzt deshalb gibt es so viele tolle Spielfilme, Fernsehfilme und Dokumentationen darüber, die nicht nur aufklären sondern auch und vor allem das Gefühl vermitteln, nicht alleine zu sein mit seinen Problemen. Aber kein deutscher TV Sender zeigt diese. Im Gegenteil lernen wir dank ewig grinsender und lästernder Moderatoren Charakteeigenschaften wie Diskreditierung Unterlegener als Standard einzuschätzen. Statt Identifikationsfiguren für diejenigen anzubieten, die sich nicht stark und selbstsicher fühlen, lernen wir, dass man als „Loser“ ohne Talent als Fußballer, Musiker oder Model stets damit rechnen muss, öffentlich zur Schau gestellt zu werden. Machen Computerspiele einsam? Oder spielen Einsame viel am Computer? Sie denken, Computerspiele machen einsam und aggressiv? Ist es nicht viel eher so, dass Einsamkeit zum Spielen am Computer reizt und jegliche Alternativen fehlen? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, daß Einsamkeit und Leere Auslöser sind fürs Zocken (bei den einen) oder für Frust und Aggression (bei den anderen), als dass das Zocken selbst Auslöser für Gewaltphantasien oder sogar -taten ist? Kann es sein, daß derzeit die TV Anstalten eine Politk fahren, nach der man Jugendliche permanent als Spielsüchtig zeigt, ihnen aberselbst keine innovativen, interessanten und inhaltlich spannenden Angebote liefert? Es ist doch interessant: Reden wir über den Alkoholmissbrauch Erwachsener, so reden wir meist davon, dass fehlende Beschäftigung (sprich Arbeitslosigkeit) der Grund dafür ist und nicht, dass die Mehrheit ihren Job durch den Alkoholismus verliert, dessen Ursache in der Werbung zu suchen sei. Bei Jugendlichen dagegen sprechen wir davon, dass die Werbung schuld ist am Alkoholmißbrauch, reden über entsprechende Verbote und hoffen, dass es davon alleine besser wird. Kann es nicht sein, dass die Ursachen die gleichen sind? Das Gefühl, nicht gebraucht zu werden? Nicht ernst genommen zu werden? Welcher heute 14jährige soll allen ernstes als Erwachsender noch den Sinn gebührenfinanzierten Fernsehens verstehen, wenn er von diesen als Jugendlicher nichts geboten bekommen hat? Weder im Fernsehen, noch im Radio. Dort, also im Radio, zeigt sich das Dilemma bei uns in Sachsen von der allerschlimmsten Seite. Der öffentlich rechtliche Sender für junge Leute hier nennt sich JUMP uns ist tatsächlich oftmals selbst von ausgewiesenen Medienprofis an der Klangfarbe nicht als öffentlich rechtlicher Sender zu identifizieren. Das wäre soweit nicht so schlimm, würde das gleichzeitig immer noch betriebene Jugendformat SPUTNIK mit wirklich anspruchsvollen Themen und einer fast fünfmal so großen Musikauswahl auch über UKW ausgestrahlt werden. SPUTNIK allerdings ist in Sachsen nur via Internet zu empfangen, wo nicht wenige politische Vertreter dieses Landes auch die freien Radios gerne sehen würden. Was für eine schizophrene Argumentation ist das nur, in der das Internet immer dann als Allheilmittel herhalten muss, wenn es gerade besser passt („Wozu denn Sputnik auf UKW? Die Jugendlichen sind doch eh die ganze Zeit nur im Netz!“), aber gleichzeitig verteufelt wird, wenn es um die Themen Gaming, Cybermobbing oder schulische Recherchen geht („Die Jugendlichen wissen doch gar nicht mehr, wie man ein Buch liest“). Auch hier das Totschlagargument Nr. 1: Die wollen es doch gar nicht anders. Wie aber erklärt es sich dann, dass der öffentlich rechtliche Sender Fritz das erfolgreichste junge Programm in Berlin und Brandenburg ist und nicht seine vielfältigen privaten Konkurrenten? Ich würde mir wünschen, wir würden in Zukunft wieder seltener darüber streiten, ob die öffentlich rechtlichen Sender iPhone-Apps produzieren dürfen (bei einer Verbreitung des iPhones von unter 5%) sondern häufiger über Inhalte. Ich wünsche mir einen öffentlich rechtlichen Jugend-TV-Sender, der deutschlandweit zu empfangen ist, werbefrei anspruchsvolle Inhalte für Jugendliche bietet und im besten Fall eine (redaktionell betreute) Brücke schlägt zwischen realem Leben und Internet. Der Jugendliche an die Hand nimmt und ihnen Lebenswege aufzeigt, die auch ohne das Erreichen von Ruhm und Ehre Erfüllung finden. Ich wünsche mir ein flächendeckendes Netz öffentlich rechtlicher Jugendradios, die an diese Dachmarke angebunden sind und dieses Format im regionalen weiterführen (ähnlich wie Radio Fritz in Berlin/Brandenburg oder auch Sputnik im mitteldeutschen Internet). Ich wünsche mir Radiosender, die sich wieder als Entdecker neuer Musik sehen und nicht als Verwerter dessen, was Castingshows im TV zu Ruhm gebracht haben. In einer Schulklasse sitzen 20 Jugendliche und meiner Erfahrung nach somit mindestens 10 verschiedene Musikgeschmäcker. Wieso also erlaubt sich dann selbst das öffentlich rechtliche Radioprogramm, sich aus diesen Musikrichtungen nur die zwei heraus zu picken, die die meisten Fans hat? Wir reden vom Wandel zur Wissensgesellschaft, von der Entwicklung von Industrie zu Kreativwirtschaft. Wäre es da nicht gut, wenn gerade der öffentlich rechtliche Rundfunk seinen Teil dazu beitragen würde, dass insbesondere die junge Kreativwirtschaft (Film, Musik, Literatur) eine Plattform erhält? Und erst recht eine Plattform, die unsere Jugend darauf vorbereitet? Eine öffentlich rechtliche Plattform, die sich ihrer Aufgabe im Bereich der (vor allem übrigens politischen) Bildung bewusst wird? Ich finde: Ja! Mehr jedenfalls, als daß wir Erwachsenen einen Anspruch auf Karneval, Nationalmannschaft oder Marienhof im Fernsehen haben. Wir könnten für diese Inhalte einzeln zahlen, wir wären in der Lage, selbst zwischen Werbefinanzierung, Gebührenzahlung oder on demand Bezahlung zu wählen...Der 15jährige kann das nicht und der ist in der Phase seines Lebens, in der er am meisten beeinflussbar ist, sowohl politisch als auch im Hinblick auf Freizeitgestaltung und Konsumverhalten.

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Tue, 16 Mar 2010 08:01:04 -0700 Die "DEMO-Demo": Musiknachhilfe für JUMP und NRJ http://biss.fm/2010/03/16/musiknachhilfe-fur-jump-und-nrj-aktion-verlangert-bis-zur-pop-up http://biss.fm/2010/03/16/musiknachhilfe-fur-jump-und-nrj-aktion-verlangert-bis-zur-pop-up Für mehr regionale Musik und mehr Abwechslung! Leider scheinen die Redakteure von JUMP und NRJ so beschäftigt zu sein, daß Sie keine Zeit haben, sich mit neuer Musik auseinander zu setzen; Schon gar nicht mit Musik aus der Region für die und in der sie senden! Was natürlich extrem schade ist. Darum könnt ihr uns Eure Eigenproduktionen oder Eure Wunschtitel jetzt als CD schicken und wir bringen Eure Musik dann ins Radio! Zumindest in die Studios von JUMP und NRJ. Der eine oder andere mag es Flashmob nennen, wir nennen es Nachhilfe. Also: Einfach Lieblingslieder auf CD brennen, die nie im Radio laufen oder die Aufnahmen Eurer Band eintüten und ab damit an: BISS.FM TIECKSTR. 9 01099 DRESDEN Bitte alles gut beschriften und auf einem Beipackzettel Eure Wünsche an ein besseres Radio erwähnen. Wenn ihr zu beiden wollt, dann natürlich 2 CDs, ansonsten bitte Hinweis, zu welchem Sender Eure CD gehen soll! Außerdem habt ihr die Möglichkeit, Eure CDs zu (pop up Messe (7. und 8. Mail in Leipzig) zu bringen. Welche Partner von uns dort Eure CDs entgegen nehmen oder ob wir sogar einen eigenen Stand aufbauen werden, darüber informieren wir Euch hier an dieser Stelle und wie immer am schnellsten via Facebook und Twitter Stand 16.03.2010 : ca 31 CDs (davon erst 4 von sächsischen Bands)

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Sat, 06 Mar 2010 16:23:19 -0800 Winterschlaf is over! http://biss.fm/2010/03/06/winterschlaf-is-over http://biss.fm/2010/03/06/winterschlaf-is-over Liebe Mitstreiter/innen, der Winterschlaf ist vorbei und auch wir sind aufgewacht. Wir möchten Euch daher informieren über * STAND DER PETITION ** AKTION: WIR BRINGEN EURE MUSIK INS RADIO (NRJ und JUMP) *** TRENNUNG VON BISS.FM IN ZWEI ARBEITSGRUPPEN **** UND SONST SO? DJ-ROOKIEBATTLE // SCHEUNE AKADEMIE *STAND DER PETITION Wenn eine neue Landesregierung für gut sieben Millionen Euro ein neues Nationalmuseum plant und gleichzeitig die Unterstützung der Jugendhilfe um die selbe Summe kürzt, dann ist die Jugend ganz offenbar nicht die Zielgruppe, um die sich vorrangig gekümmert wird. Es wundert also kaum, daß wir bisher aus dem Landtag nichts weiter erhalten haben als einen Eingangsstempel für unsere Petition. Wahrscheinlich hätten wir also ein Rundfunkmuseum fordern sollen und kein Jugendradio! Wir jedenfalls ändern bzw. ergänzen daher unsere Strategie. Statt nur einen neuen Sender zu fordern, werden wir einfach den bestehenden helfen, sich zu verändern. Wir haben folgende Aktion ins Leben gerufen: ** WIR BRINGEN EURE MUSIK INS RADIO (JUMP / NRJ) Offenbar haben die Redakteure der beiden "jungen" Sender in Sachsen (JUMP und NRJ) keine Zeit, sich mit neuer Musik (Pop, Indie, HipHop, Elektro, Songwriter) zu beschäftigen. Sonst würde ja nicht permanent das Gleiche laufen, oder? Also helfen wir ihnen und sammeln bis zum 15.04.2010 die Aufnahmen Eurer Bands und die Lieblingslieder enttäuschter Radiohörer und bringen diese dann gesammelt ins Radio. Zumindest in die Funkhäuser. Also: Einfach Lieblingslieder auf CD brennen, die nie im Radio laufen oder die Aufnahmen Eurer Band eintüten und ab damit an: BISS.FM TIECKSTR. 9 01099 DRESDEN Bitte alles gut beschriften und auf einem Beipackzettel Eure Wünsche an ein besseres Radio erwähnen. Wenn ihr zu beiden Wollt, dann natürlich 2 CDs, ansonsten bitte Hinweis, zu welchem Sender wir Euch bingen sollen.. Auch Bücher, Briefe, Artikel, die die Redaktion unbedingt gelesen haben sollte, überbringen wir gerne. Wir empfehlen an dieser Stelle außerdem ausdrücklich das Folgen auf http://twitter.com/bissfm und/oder http://www.facebook.com/#!/group.php?gid=57101640939 um immer schnell informiert zu sein! *** TRENNUNG VON BISS.FM IN ZWEI ARBEITSGRUPPEN In Zukunft wollen wir die Themenbereiche deutlicher trennen und zwei „Arbeitsgruppen“ bilden! Geplant ist ein „Macher-Stammtisch" für Radio&Podcast Produzenten und die „Arbeitsgruppe Radiohörer“! Die Arbeitsgruppe "Radiohörer" wird sich vor allem der Forderung nach der Ausstrahlung eines weiteren Jugendradios via UKW in Sachsen widmen, ist also sozusagen eher die "Protestgruppe". Wer dort dabei sein will, meldet sich bitte bei sebastian@biss.fm, er wird Euch dann zum nächsten Treffen einladen. Der Macher-Stammtisch will die Radio- und Podcastproduzenten in Sachsen vernetzen, BISS.FM als Plattform für Radiomacher in Sachsen weiter entwickeln und diskutieren, welche Möglichkeiten es gibt, die Situation der Radiomacher zu verbessern. Wer hieran Interesse hat, sende bitte eine E-Mail an irmgard.lumpini@biss.fm, die das erste Treffen organisieren will. Für den Anfang haben wir auf BISS.FM mal angefangen, alle Sendungen aufzuzeigen, die uns positiv aufgefallen sind. Gedacht ist, daß sich beide Gruppen einmal im Monat zu einem Stammtisch treffen, den jeweils einer aus der Gruppe in seiner Stadt organisiert, der dann aber für jeden offen ist. ****UND SONST SO? DJ ROOKIEBATTLE / SCHEUNE AKADEMIE Um den Nachwuchs im Bereich Drum'n'Bass kümmert sich BISS.FM als Partner vom Newcomer-Contest Rookiebattle 2010 des Dresdner Portals doubled-town. Bewerben können sich Nachwuchs DJs noch bis zum 14.03.2010. Wir hoffen, es wird möglich sein, das Finale mitzuschneiden und per Stream zu senden. Die Vernetzung von Musik- und Filmszene will das 1. Musikbranchentreffen 2010 der Scheune Akademie erreichen. Unter dem Namen YOUSTIZ gibt es am 27.03. ab 10 Uhr Vorträge und Diskussionen zum Thema „Musikvideos – Gesetze, Geld und Geschichte(n)“. Und abends eine Labelnight der Chemnitzer Sweet Home Records. Ebenfalls interessant für den Radiomachernachwuchs ist garantiert der Workshop „Musikkritik“. Musikkritiker kann zwar theoretisch jeder werden, aber wann ist eine Kritik eine gute Kritik? Lässt sich das Hören von Musik sprachlich umsetzen? Haben CD-Besprechungen ökonomische Auswirkungen? Reden Publikum und Kritiker die gleiche Sprache? Dies sind Fragen, die Andreas Körner (SZ / DNN) an vier bis fünf Terminen im April 2010 mit den Teilnehmern erläutert. Alle Infos dazu findet Ihr hier Stay tuned!

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Wed, 16 Dec 2009 18:38:04 -0800 Radio made in Sachsen (und umzu) für ohne Kohle (aber nicht umsonst) http://biss.fm/2009/12/16/radio-made-in-sachsen-unddrumerherumundso http://biss.fm/2009/12/16/radio-made-in-sachsen-unddrumerherumundso Hier stellen wir einige Sendungen vor, die mind. einen oder zweinull oder drei der folgenden Parameter erfüllen:-)
  • Aus Sachsen oder Mitteldeutschland
  • Über Sachsen oder Mitteldeutschland
  • Großer "Indie"-Anteil in der Musik (Indie als "weit weg von den Charts)
  • Sympathische Moderatoren
  • Verdienen mehr Hörer
  • Moderatoren "arebiten" aus purer Leidenschaft und höchstens im Nebenberuf
Ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit und unter ständiger Construction! We need your information!! AUF COLORADIO und IN DRESDEN auf 98,4 & 99,3 Buschfunk 1. Sonntag 21-24 Uhr Spur 1 1. Samstag 22-24 Uhr Freestyle Radio 1. + 3. Freitag 20:30 - 23:00 Uhr Colair.FM 1. Montag 22-23 Uhr Sunday Eve Show 3. Sonntag 17-18 Uhr Cosmic Listener 3. Sonntag 21-24 Uhr Megabits & -hits Jeden 1. und 3. Dienstag um 21:30 Uhr Funkstube - Das CampusRadio Dresden 1 X im Monat (?) Samstags, 12 bis 14 Uhr Cuts & Mouse jeden 2. Samstag Auf RADIO BLAU sowie IN lEIPZIG auf 99,2 MHz bleephop 14-tägig Mittwoch 21-23 Uhr electrigger aller 4 Wochen Samstag 18-19 Uhr Filmriss Sa. 12-14 Uhr The Fakecore Show jeden Samstag 16-17 Uhr Auf TwintrollRadio TwitnRoll Radio Mittwoch ab 20:30 Uhr Auf MDR SPUTNIK Intro/Sputnik Magazin Donnerstag 22:00 Uhr Makossa: Weltmusik vom Feinsten ab 22:00 Montags 22:00 Uhr Soundcheck – neue Bands – ohne Majordeal Dienstags

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/889564/2010-12-05_1239.png http://posterous.com/users/1kQJjebj1oJj BISS FM 2010-2008 bissfm2010-2008 BISS FM 2010-2008
Mon, 14 Dec 2009 19:27:50 -0800 Debatte um freie Radios ein Ablenkungsmanöver: Insiderwissen oder Verschwörungstheorie? http://biss.fm/2009/12/14/debatte-um-freie-radios-ein-ablenkungsmanover-insiderwissen-oder-verschworungstheorie http://biss.fm/2009/12/14/debatte-um-freie-radios-ein-ablenkungsmanover-insiderwissen-oder-verschworungstheorie Hallo ?, wer auch immer Du bist, ich hoffe ebenfalls sehr, daß Du Dich irrst. Danke in jedem Fall für die Zusendung dieses interessanten Gedankens per e-Mail. Zwar muss ich jetzt mit dem Gefühl ins Bett gehen, Bestandteil/Opfer einer politischen Intrige zu sein. Aber damit kann ich am Ende besser umgehen als mit der neuen "Best of" von Fools Garden....:-) Ich neige dennoch dazu, den Inhalt Deine Mail eher für eine nette Verschwörungstheorie zu halten als für Insiderwissen. Vor allem solltest Du die wirklich nennenswerten Kompromissvorschläge aufzeigen. Bisher kam da doch nur ziemlich arrogantes Verhalten zu Tage.  Ich persönlich sehe ja eh vielmehr die größte Verantwortung für die Finanzierung der Bürgerradios bei den Städten und nicht bei den Privatradios und nicht beim Land, aber das ist ein Thema, über das ich schon seit Tagen bloggen möchte, aber keine Zeit finde. Sorry! Lieber Sebastian sogar bei Twitter kann man manchmal zwischen den Zeilen lesen und mit deinem letzten Tweet zur Debatte über die Finanzierung der NKL hast du unserer Meinung nach ein wichtiges Problem erkannt und genannt. Bei uns im Sender denken auf jeden Fall viele, dass euer Anliegen durch diese Diskussion nicht nur in den Hintergrund treten könnte. Wir vermuten sogar, dass es nur darum gegangen sein könnte, eurer Petition den Wind aus den Segeln zu nehmen. Das Argument ist einfach: Bei der Finanzierung der NKL geht es um gerade einmal 40.000 Euro! Und 40.000 Euro sind für den Zusammenschluss aller Privatsender in Sachsen auch in Zeiten der Krise keine Summe, die man plötzlich nicht bezahlen könnte! Eure Forderung nach einem weiteren Sender dagegen, würde bei erfolgreicher Umsetzung sehr, sehr viel Geld kosten. Ob ein neuer Sender Sputnik oder Motor heißen würde und egal ob der Werbung senden würde oder nicht. Jeder Alternative wäre eine echte Gefahr für die bestehenden Sender und den Verantwortlichen ging garantiert die Muffe, weil das Thema Digitalisierung ja auch bei den Sendern als erledigt betrachtet wird und somit eigentlich freie Frequenzen wieder ausgeschrieben werden müssten. So aber werden ein paar Kompromisse ausgehandelt und Kooperationsbereitschaft gezeigt, und wenn dann eure Petition bearbeitet wird, kann sich jeder darauf berufen, dass man doch schon bei den NKL nachgegeben hat und das Maß jetzt voll ist. Auch die Politiker werden kein Interesse haben, sich dem Thema Radio schon wieder zu widmen. In jedem Falle würden sich die Privaten zurücklehnen, und auf Jump verweisen und fordern, dass sich erst einmal dort sich etwas ändern sollte, aber man selbst ja schon Opfer genug gebracht hat. Ich hoffe nur, dass ich Unrecht habe [..] Anmerkung: Mit NKL sind übrigens "nichtkommerzielle Lokalradios gemeint" (seb)

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/889564/2010-12-05_1239.png http://posterous.com/users/1kQJjebj1oJj BISS FM 2010-2008 bissfm2010-2008 BISS FM 2010-2008
Mon, 09 Nov 2009 21:11:37 -0800 Stell Dir vor, es gäbe nur Proleten-Discos und ein besetztes Haus. Und das würde geräumt http://biss.fm/2009/11/09/stell-dir-vor-es-gabe-nur-proleten-discos-und-ein-besetztes-haus-und-das-wurde-geraumt http://biss.fm/2009/11/09/stell-dir-vor-es-gabe-nur-proleten-discos-und-ein-besetztes-haus-und-das-wurde-geraumt Aufruf, auch für den Erhalt der Freien Radios zu unterzeichnen mit einigen Informationen und dem Versuch, die aktuelle Situation durch eine "Parabel" zu erklären.

Für ganz eilige, unterschreibt hier: http://www.coloradio.org/bleibt, http://www.cms.radiot-chemnitz.de, http://radioblau.de,http://radio.fueralle.org/"> http://radio.fueralle.org

Liebe Unterzeichner/innen,

noch bevor unsere Petition im Landtag überhaupt zur Sprache gekommen ist, brodelt es schon an der nächsten Front und es bilden sich weitere Radio-Inititiativen in Sachsen. Grund ist die brenzlige Situation der Freien Radios, für die bisher Apollo (eine Koproduktion privater Radiosender in Sachsen) die sogenannten Sende- und Leitungskosten übernommen hat. Diese vertragliche Vereinbarung läuft wie berichtet zum 31.12.09 aus und wurde von Apollo nicht verlängert.. Zwar dürfen die Freien Radios weiter auf der Apollo-Frequenz senden, die Frage wird aber sein, wie diese die entstehenden Kosten tragen sollen. Sicher: jeder mag seine eigene Meinung zu Qualität und Inhalten der Freien Radios haben, aber als Ausdruck wahrer Meinungsfreiheit und -vielfalt in einem demokratischen System ist und bleibt das Freie Radio auch in Zeiten des Internets ein enorm wichtiges Medium. Und gäbe es in Sachsen nur einen einzigen professionellen (!) vernünftigen (!) regionalen (!) Sender mit anspruchsvollen (!) Inhalten, so wäre die Lücke zwischen Charts und Bierzeltwitzen pendelnden Sendern und den konzeptlosen (eben wirklich) FREIEN Radios auch nicht so groß wie jetzt und man würde garantiert viel häufiger mal bei Coloradio & Co vorbeiswitchen. Stell Dir vor, es gäbe nur Proleten-Discos und ein besetztes Haus. Und das würde auch noch geräumt - dann kennst Du die Sächsische Radiolandschaft. Aktuell kann man den Zustand der Sächsischen Radiolandschaft vielleicht so am besten beschreiben:  Stell Dir einfach vor, Du landest in einer Stadt, in der gibt es ein paar Großraumdiscos, in denen seit Monaten die selbe Playlist aus Schlagern, 80ern und aktuellen Charttiteln läuft, die alle das selbe Mobilar aufweisen und extrem witzige Türsteher haben. "Unterhaltung ist alles, wir ficken sogar Eure Bücher" steht auf einem Heckscheibenaufkleber eines getunten VW Golfs in einer ansonsten Aufkleber-, Plakat-, keim- und ideenfreien Zone.  Außerdem gibt es irgendwo ganz weit draußen am Stadtrand angeblich einen verschrobenen, chaotischen Undergroundkeller mit gemischter Toilette und immer Eintritt frei. Die Technik ist eher mies und das Programm nicht wirklich 100%ig vorhersehbar: Erwartest Du ein Konzert, findet eine politische Lesung statt. Erwartest Du morgens eine chillige Afterhour knallt Dir Crustcore um die Ohren. Das findest Du schon geil, aber Du denkst: Da muss es doch einfach was dazwischen geben?!! Ich bin doch nicht der einzige, der nicht jeden Tag entweder von Mallorca oder von kultureller Anarchie träumt, oder? Aber leider: Es gibt nichts anderes! Und jeder Versuch, etwas Neues zu eröffnen, scheitert an nicht erteilten Lizenzen durch die zuständigen Behörden! Und nun wollen die Discos auch noch den Kellerclub platt machen und die Behörden spielen hilflos, reiben sich die Augen oder gucken weg.... Unser (BISS.FM) wichtigstes Ziel bleibt die Einführung einer professionellen Alternative á la Sputnik, Motor.FM, Radio1 oder FM4 auf UKW und die Förderung nichtkommerzieller Radioprojekte im Internet! Als Ergänzung zu Dudelkanälen, nationalen Kulturradios UND den Freien Radios.......Platz genug wäre für alle! Und darum heißt es, den "Behörden" weiter Druck zu machen.  Denn, liebe Sächsische Landesregierung, wie steht es auch in Eurer neuen Koalitionsvereinbarung: "Wir wollen eine vielfältige Medienlandschaft mit freien und unabhängigen Medien [...] erhalten, festigen und ausbauen." Darum empfehlen wir: Informiert Euch und unterschreibt für den Erhalt der freien Radios auf http://ww.coloradio.org/bleibt (Dresden) http://www.cms.radiot-chemnitz.de/ (Chemnitz) http://radioblau.de/ (Leipzig) http://radio.fueralle.org/ (Sachsenweit)

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/889564/2010-12-05_1239.png http://posterous.com/users/1kQJjebj1oJj BISS FM 2010-2008 bissfm2010-2008 BISS FM 2010-2008
Sun, 25 Oct 2009 12:03:42 -0700 Freie Radios in Sachsen vor dem Aus? - Kundgebung morgen! http://biss.fm/2009/10/25/freie-radios-in-sachsen-vor-dem-aus-kundgebung-morgen http://biss.fm/2009/10/25/freie-radios-in-sachsen-vor-dem-aus-kundgebung-morgen Mitteilung vom 25.10.2009 Inhalte: Kundgebung der freien Radios am Montag, den 26.10. in Leipzig, Hintergründe, Warum die geplante Digitalisierung statt Vielfalt bisher nur Einfalt bietet. Liebe Unterzeichner/innen von BISS.FM, immer deutlicher wird, wie schwerwiegend das Eigentor war, dass die sächsische Landesregierung sich mit der gesetzlichen Festlegung auf eine Abschaltung von UKW als Übertragungsweg ins Netz gelegt hat. Ein Eigentor per Fallrückzieher sozusagen, denn nach und nach erleben wir Rückzieher von Senden und ein fallendes Niveau des verbleibenden Angebots. Nun droht den freien Radios in Sachsen das Aus. Aber von vorne: Im Oktober 2008 haben BBC und Radio France Internationale (RFI) die Gemeinschaftsfrequenzen in Sachsen vorzeitig gekündigt. Die freigewordenen UKW Frequenzen wurden von der Sächsischen Landesmedienanstalt nicht neu ausgeschrieben, da einem neuen Sender nicht die gesetzlich vorgeschriebenen acht Jahre eingeräumt hätten werden können! Hintergrund: die Sächsischen Rundfunkgesetze sehen die Abschaltung von UKW als Übertragungsstandard für das Jahr 2014 vor. Noch jedenfalls. Stattdessen wurden damals die Frequenzen im Freihandverfahren an bestehende Privatsender vergeben, die nun eben in einigen Regionen auf zwei Frequenzen senden. Nun droht ein weiterer Verlust, denn am 13.10.2009 hat die Sächsische Gemeinschaftsprogramm GmbH & Co KG, der Betreiber von Apollo Radio, die Kooperationsvereinbarungen mit den 3 sächsischen Freien Radios, Radio blau aus Leipzig, Radio t aus Chemnitz und coloRadio aus Dresden, gekündigt. Apollo Radio ist eine Kooperation von PSR, R.SA und NRJ. Doch Apollo Radio ist noch mehr, denn Apollo teilt sich die Frequenzen mit den drei nichtkommerziellen Radios Radio blau, Radio t und Coloradio. Diese senden wöchentlich für 49 Stunden auf dieser Frequenz. Die Gesellschafter von Apollo Radio übernahmen dabei die Sende- und Leitungskosten für die freien Radios (40.000 Euro jährlich). Doch diese Vereinbarung läuft zum Ende diesen Jahres aus. „Die Gesellschafter von Apollo Radio waren dazu bereit, da man so auch verhindern konnte, dass ein weiterer, unabhängiger Programmveranstalter in den sächsischen Markt eindringt. Die Sächsische Landesmedienanstalt hatte vorab signalisiert, dass man auf diesem Wege das Hamburger Klassikradio, das sich auch um die Frequenzen beworben hatte, abwehren könnte.“ (Medienexperte Heiko Hilker) Das Problem jetzt ist: Apollo will diese 40.000 Euro in Zukunft nicht mehr übernehmen und die freien Radios können sich diese nicht leisten. Die Landesmedienanstalt wiederum beruft sich darauf, dass Apollo zwar den freien Radios die Sendezeiten zugestehen muss, aber nicht gesetzlich verpflichtet sei, die Sendekosten mit zu tragen. Wenn also die freien Radios aus finanziellen Gründen auf ihren eigenen Anspruch auf Sendezeiten verzichten, so kann Apollo in Zukunft „alleine“ weiter senden. Passieren kann es aber auch, dass Apollo den Sendebetrieb ganz einstellt, da die Frequenz (siehe oben) zum derzeitigen Zeitpunkt eh nicht neu ausgeschrieben werden könnte und Apollo ja letztendlich nur ein reines Zuschussgeschäft ist. Kommt es also zum worst-case-szenario, dann gehen nach BBC/Radio France auch Apollo und die freien Radios demnächst vom Netz und eine neue Ausschreibung findet nicht statt! Die SLM, so viel wird deutlich, handelt RECHTLICH korrekt, nutzt aber eindeutig auch nicht die ihr gegebenen Spielräume, die sie wahrscheinlich hätte, um MORALISCH im Sinne der Hörer zu handeln! Insbesondere nicht der jungen, anspruchsvollen Hörer! Laut Pressesprecher Martin Deitenbeck im Interview mit der LIZ habe die SLM zwar die Aufgabe, nichtkommerzielle Radios zu ermöglichen, aber nicht das Recht, diese finanziell zu fördern. Es ist schon unglaublich, was hier gerade passiert und es stinkt so dermaßen zum Himmel, dass es eigentlich auch schon wieder Chance sein kann, denn an die Abschaltung von UKW im Jahr 2014 glaubt doch wahrscheinlich niemand mehr. Weder in der Regierung noch bei den Radiosendern. So heißt es zum Beispiel im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung: „Die Digitalisierung des Hörfunks in Sachsen erfolgt dabei in enger Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Daran sollte sich auch der endgültige Termin für eine Abschaltung der UKW-Frequenzen in Sachsen orientieren, eine alleinige Abschaltung zum 31. Dezember 2014 soll es nicht geben“. Somit wird es also allerhöchste Zeit, das Gesetz zu ändern, eine endgültige Abschaltung von UKW nicht auf Termine festzulegen und somit die (von mir aus auch zeitlich verkürzte) Ausschreibung von Sendefrequenzen zu ermöglichen! Würde Apollo dann aufgeben, so wäre Platz da für zum Beispiel Motor.FM, deren Verantwortliche bereits angedeutet haben, auch nichtkommerzielle Projekte (wie die freien Radios und/oder ein Migrationsprojekt) mit zu finanzieren. Am morgigen Montag, dem 26.10. jedenfalls tagt der Medienrat der SLM in der Leipziger Ferdinand-Lasalle-Straße 21. Die drei freien Radios aus Sachsen werden sich zu dieser Gelegenheit zu einer Kundgebung vor der SLM versammeln (und nicht, wie angekündigt, zu einer Demo...). Dem Medienrat soll dabei ein offener Brief zur Situation der Radios übergeben werden. Wir selbst warten weiterhin auf Reaktionen des Petitionsausschusses, der SLM und des MDR und hoffen sehr, dass dieser wenngleich traurige Anlass dennoch einer ist, der die Zusammenarbeit zwischen BISS.FM und freien Radios noch besser macht! Denn schließlich wollen wir alle das gleiche! Besseres Radio für Sachsen. Wie beim Radiogespräch zur BRN einheitlich und von allen Beteiligten (Freie Radios, Uniradios, Biss.FM) festgehalten braucht es nämlich ein anspruchsvolles Jugendradio UND freie Radios unbedingt. Es braucht die freien Radios als Experimentierfeld und Raum für wirkliche Nischen, als Platz zum Austoben und als Garant für die absolute Meinungsfreiheit. Es braucht aber auch ein anspruchsvolles Jugendradio ala Sputnik, um genau in der Mitte zwischen Dudelfunk und freien Radios die derzteit bestehende Lücke zu füllen. Oder, um es anders zu sagen: Aktuell haben wir in Sachsen musikalisch jede Menge Sender für Mainstreammusik (Dauerroation statt Musikredaktion) und einige wenige freie, auf denen vom japanischen Crustcore bis zum Demo der Bautzner HipHop Combo alles läuft (Totale Freiheit jedes Einzenen statt Musikredaktion). Der Independentmarkt aber findet nicht statt (Ich verlinke hier als Gegenbeispiel mal die aktuellen Charts von FM4) und da kann ich nur noch abschließen mit der eindeutigen Feststellung: WER KREATIVWIRTSCHAFT UND MITTELSTAND FÖRDERN WILL, DER MUSS DAFÜR SORGEN, DASS ES FREIE RADIOS UND EIN ANSPRUCHSVOLLES JUGENDRADIO GIBT! Wir bleiben am Ball, Sebastian für BISS.FM

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Tue, 20 Oct 2009 14:12:08 -0700 Luxusdiskussion am 21.10.2009 / 00.05 Uhr über die Zukunft der Musikindustrie auf Deutschlandradio Kultur http://biss.fm/2009/10/20/luxusdiskussion-am-21-10-2009-00-05-uhr-uber-die-zukunft-der-musikindustrie-auf-deutschlandradio-kultur http://biss.fm/2009/10/20/luxusdiskussion-am-21-10-2009-00-05-uhr-uber-die-zukunft-der-musikindustrie-auf-deutschlandradio-kultur Luxusdiskussion 21.10.2009 / 00.05 Uhr Deutschland Radio Kultur Collagierte Befindlichkeiten und Klangbilder der deutschen Szene für elektronische Tanzmusik (Ursendung) Von Mario Willms Die Krise der Musikindustrie hat vor den Toren der elektronischen Tanzmusik nicht Halt gemacht und ist in die technik- und zukunftsverliebte Kleinstadt namens "Techno" eingebrochen. DJs, Produzenten, Labelbetreiber, Journalisten und Titanen des Nachtlebens gewähren Einblicke in die sich verändernden Strukturen einer Independent Musikkultur. Hans Nieswandt, Mathias Kaden, Anja Schneider, Heiko MSO. u.v.a. geben Auskunft. Werden Labels zu Patchwork-Familien? Zerstört digitales Überangebot die Qualität von Musik? Wie kann man als Musiker und Label überleben, wenn niemand bereit ist, für Musik zu bezahlen? Das Stück entstand als Masterarbeit an der Bauhausuniversität Weimar. Produktion: Autorenproduktion für Deutschlandradio Kultur 2009 Länge: 50'23 Mario Willms, geboren 1978 in Bernau, Musiker und Gestalter, lebt in Jena. Produziert Features und Hörspiele und unter dem Künstlernamen "Douglas Greed" Musik. http://www.dradio.de/dkultur/programmtipp/feature/1019439/

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/889564/2010-12-05_1239.png http://posterous.com/users/1kQJjebj1oJj BISS FM 2010-2008 bissfm2010-2008 BISS FM 2010-2008
Sun, 09 Aug 2009 15:46:53 -0700 BISS.FM Sommer-News (es geht weiter) http://biss.fm/2009/08/09/bissfm-sommer-news-es-geht-weiter http://biss.fm/2009/08/09/bissfm-sommer-news-es-geht-weiter Liebe Unterzeichner, liebe Mitstreiter, es ist etwas ruhig um BISS.FM geworden, aber keine Sorge, wir sind noch da! Am 25.06.09 haben wir die offizielle Petition beim Sächsischen Landtag eingereicht, deren vollständigen Wortlaut Ihr hier nachlesen könnt. Bis zu einer Beabeitung müssen wir uns aber noch gedulden, denn bis zur Landtagswahl am 30.08.2009 herrscht erstmal Sommerpause. Wir haben sehr viel gelernt in den letzten Wochen und Monaten und doch bleibt das Thema Rundfunk ein unglaublich undurchsichtiges Stück Medienkultur. Wie sich zum Beispiel Politik und MDR gegenseitig die "Schuld" in die Schuhe schieben und wie unverständlich die gesetzlichen Regelungen sind, lest Ihr hier. Wir jedenfalls sind überzeugt, dass technisch die Möglichkeit besteht, einen weiteren Jugendsender auszustrahlen und fordern dafür politische Unterstützung und gesetzliche Anpassungen, weiterhin erwarten wir gespannt eine Stellungnahme der Sächsischen Landesregierung und arbeiten bis dahin an Ideen für weitere Aktionen und Projekte. Ein Problem bleibt leider, dass wir keine finanziellen Mittel (mehr) für unsere Arbeit haben. Bisher hat der Arbeitskreis aus privater Tasche ca. 500,- Euro in Flyer, T-Shirts, Hosting, Plakate etc. gesteckt und natürlich würden wir gerne weitere Werbemaßnahmen an den Start bringen, wenn das Sommerloch vorbei ist! Wer sich an diesen Kosten beteiligen möchte und weitere Aktionen unterstützen will, der kann das ab sofort ganz einfach tun! Auf BISS.FM findet Ihr ein Spendenformular. Außerdem könnt Ihr Euch unser Radio-Jingle "Trauerspiel" als Klingelton bestellen. Dazu sendet Ihr einfach eine SMS mit dem Text BISS an die 31000 (1,99 Euro / SMS zzgl. TD1 TPL, incl. 0,12 @ VFD2 Anteil & ggf. Transportkosten beim Download ) - der Reingewinn geht an BISS.FM. Jeder Cent hilft uns und wird ausschließlich in die Arbeit für BISS.FM gesteckt. Ansonsten halten wir Euch natürlich weiter per Newsletter und im Blog auf dem Laufenden. Lest dort zum Beispiel etwas über eine weitere Initiative zum Thema Radio, die u.a. die Arbeitsgemeinschaft der Landesmedienanstalten auffordert, Verstösse und Strafen bei Fällen von Schleichwerbung auch öffentlich zu machen. Außerdem möchten wir alle Nachwuchsmusiker und -manager hinweisen auf 1. den Radioaward von SPUTNIK, JUMP und YOU FM, bei dem sich auch Bands aus Sachsen ins Radio spielen können - auch wenn es dann hier keiner hört. 2. Die zweite Workshopreihe Musikwirtschaft der Dresdner Scheune Akademie, bei der Leute von Finetunes, Melodie & Rhythmus, Proton, Golden Gate Management, La Pampa usw. Tipps für die ersten (und zweiten) Schritte im Musikbiz geben. Ideen für Aktionen mit geringem (finanziellen/logistischen) Aufwand und großer Wirkung sowie Eigeninitiative sind natürlich jederzeit willkommen! Vielen Dank für Eure Unterstützung, bleibt dran und sagt’s weiter! Euer Biss.FM-Team

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http://files.posterous.com/user_profile_pics/889564/2010-12-05_1239.png http://posterous.com/users/1kQJjebj1oJj BISS FM 2010-2008 bissfm2010-2008 BISS FM 2010-2008
Thu, 30 Jul 2009 17:41:10 -0700 DEIN KLEINER BEITRAG FÜR EIN BESSERES RADIO http://biss.fm/2009/07/30/dein-kleiner-beitrag-fur-ein-besseres-radio http://biss.fm/2009/07/30/dein-kleiner-beitrag-fur-ein-besseres-radio Der Sommer geht langsam aber sicher ins letzte Drittel und wir planen natürlich bereits die nächsten Schritte, um unseren Forderungen mehr Gehör zu verschaffen! Ein Problem dabei ist leider, dass wir keine finanziellen Mittel (mehr) für unsere Arbeit zur Verfügung haben. Bisher hat der Arbeitskreis aus privater Tasche ca. 500,- Euro in Flyer, T-Shirts, Hosting, Plakate etc. gesteckt und natürlich würden wir gerne weitere Werbemaßnahmen an den Start bringen, wenn das Sommerloch vorbei ist! Ob wir davon eine ganzseitige Anzeige im Spiegel schalten (eine komplett leere, weiße Seite mit dem kleinen Hinweis: "Hier finden sie genauso viel Information wie im Sächsischen Radio" oder eine Todesanzeige für DAB+ im Wochenkurier schalten, ob wir mehr T-Shirts drucken für Bands und DJs..........Das alles unterliegt der Budgeplanung zum 01.09.2009 Wer sich an diesen Kosten beteiligen möchte und weitere Aktionen unterstützen will, der kann das ab sofort ganz einfach tun! 1. per PayPal Demnächst an dieser Stelle mehr 2. In zwei Sekunden per Handy! Sende BISS an die 31000 Ab sofort könnt Ihr Euch unser Radio-Jingle "Trauerspiel" als Klingelton bestellen. Dazu sendet Ihr einfach eine SMS mit dem Text BISS an die 31000. Diese SMS kostet nur 1,99 Euro* und der Reingewinn geht an BISS.FM. Klar, in erster Linie bleibt der geldlose Einsatz aller, Geld ist da nur zweitrangig, aber die eine oder andere schöne Idee kostet eben ein paar Pfenge. Danke Euch allen und einen schönen restlichen Sommer! Bleibt am Ball!!!!! *zzgl. TD1 TPL, incl. 0,12 @ VFD2 Anteil & ggf. Transportkosten beim Download

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